In diesen Tagen bin ich hin- und hergerissen zwischen: „Ja! Wir alle, die wir anderen Menschen dabei helfen können, ein eigenes Buch zu schreiben, haben zur Zeit bessere Argumente denn je in der Hand!“ Und: „Pfui Teufel! Was für ein abscheulicher Gedanke! Du kannst doch nicht ernsthaft die Not an so vielen Stellen, bei so vielen Menschen als Argument für Dienstleistungen verwenden! Wie banal ist angesichts einer Epidemie der Gedanke an das Bücher-Schreiben!“ Ja. Auf den ersten Blick ist es banal. Und doch geht ja das Leben weiter. Manche Menschen quälen sich durch Quarantänezeiten, freiwillig oder aus Notwendigkeit. Und dann hat das Deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auch noch  „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ herausgegeben. Einer der Tipps dort lautet: „Bleiben Sie auch mental aktiv, z.B. durch Lesen, Schreiben, (Denk-)Spiele usw.“ . Ein guter Rat! Und ein weiterer Aspekt: Vor allem Selbstständige leiden besonders unter der Coronakrise. Und gerade sie können enorm von einem eigenen Buch profitieren. Von einem Sachbuch, mit dem sie ihr Expertenwissen darstellen, jetzige und  künftige Kund:innen von ihrem Können überzeugen. Das ist definitiv eine Chance.

Sachbuch schreiben – warum also nicht?!

Da kommt das Buch von Daniela Pucher dann – irgendwie – eben doch gerade zum richtigen Zeitpunkt. „Zur Sache, Experten!“, ruft sie uns zu. Und verspricht eine Anleitung in zehn Schritten, um ein Sachbuch zu schreiben und zu vermarkten. Aus dem Klappentext: „Mit vielen launigen Geschichten aus der langjährigen Erfahrung als Autorenberaterin und Ghostwriterin gibt Daniela Pucher Einblick hinter die Kulissen des Buchkonzipierens, -schreibens und -vermarktens.“ Und damit positioniert sich Pucher selbst als Expertin allererster Güte: Mehr als 30 Bücher anderer Autorinnen und Autoren hat sie bereits auf den Markt gebracht. Auch, wenn das nur wenige Menschen wissen, denn als Ghostwriterin ist sie ja fast immer „unsichtbar“.

Das Expertenwissen der Sachbuchautorin Pucher

Genau das macht die Qualität dieses Buches aus: Daniela Pucher weiß ohne Zweifel genau, was sie da beschreibt. Hat es zigfach mit Autorinnen und Autoren selbst erlebt und erfahren. Kennt die Fragen, Stolpersteine und vorübergehenden Hürden angehender Autor:innen aus nächster Nähe. Und hat immer wieder dabei geholfen, diese Hürden zu nehmen. Darum vereint  „Zur Sache, Experten“ das profunde, praxisnahe, komprimierte Wissen einer Expertin des Bücherschreibens. Und wir alle können davon profitieren. Zu ihren zehn Schritten auf dem Weg zum eigenen Sachbuch gehören manche Dinge, die nur auf den ersten Blick ganz einfach klingen – bei näherem Hinsehen aber nur mit Hilfe einer echten Expertin zu schaffen sind. Etwa:

  • „Finde ein unwiderstehliches Thema!“ Oder:
  • „Nutze die Kraft des Zielgruppendenkens“. Oder die Frage:
  • „Ist dein Thema konkurrenzfähig?“ Ganz wichtig:
  • „Starte rechtzeitig den Marketingturbo“.

Schon in den Überschriften der zehn Schritte verstecken sich extrem gute Ratschläge. Etwa: „Schreib zunächst ‚quick and dirty'“, „langweile bitte nicht“ oder „Korrekte Sprache ist sexy“. Sie merken es vermutlich schon: Daniela Puchers eigene Sprache ist locker – und doch immer präzise. Darum liest sich das Buch auch wirklich gut, gleichzeitig entspannt und doch systematisch nachvollzieh- und machbar. Ohne dabei je auf Tiefgang zu verzichten. Muss man erst mal schaffen!

Mein Fazit

Dieses Buch taugt perfekt als Eins-zu-Eins-Anleitung für alle Menschen, die sich mit dem eigenen Expertenwissen in Buchform einen Namen mit dem eigenen Namen machen wollen. Jetzt gilt es nur noch, all die überaus verständlich beschriebenen Schritte in der Praxis umzusetzen. Und vielleicht ist ja gerade jetzt genau die richtige Zeit dafür? Denn eines steht fest: Auch mit einer so profunden Anleitung wie dem Buch von Daniela Pucher in der Hand, braucht das Buch-Schreiben immer Zeit. Viel Zeit.

Buch bestellen?

Geht hier. Da finden Sie auch schon eine Vorschau auf einige Kapitel.

Anmerkungen: Der Verlag hat mir das Buch kostenlos zu Verfügung gestellt (https://www.springer.com/) Was allerdings meine Meinung nicht beeinflusst. Das Coverbild ist natürlich Eigentum des Verlags.

 

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