Ich sehe die edition texthandwerk zwar in erster Line als Angebot für Selfpublisher. Das ist ganz einfach die bessere, zeitwirksamere und freie Methode, heute ein Buch zu publizieren (die Vor- und Nachteile habe ich hier mal versucht, aufzulisten)

Doch natürlich verstehe und respektiere ich auch den Wunsch, Autorin oder Autor eines Verlags zu werden. Da ich selbst lange Zeit für klassische Verlage gearbeitet habe, weiß ich auch, welche Anforderungen dort an neue Autor/innen und Bücher gestellt werden. Auch wenn es wichtig ist, zu sagen: Diese Anforderungen ändern sich in unglaublich kurzer Zeit, verlässlich ist da kaum etwas. Manche Dinge bleiben dennoch mehr oder weniger gleich. Und auf die werden wir uns beziehen, wenn wir gemeinsam ein Exposé für Ihr Buch schreiben. Damit haben Sie immer noch ein As im Ärmel …

Konkret bedeutet das: Sie beauftragen mich genau damit. Wenn ich vorher vielleicht schon Ihre Lektorin war, hat das große Vorteile: Ich weiß, worum es geht, was Ihnen besonders wichtig ist, was weniger … Dann kann ich Ihnen ein Vorschlag für ein ganz neues Exposé machen. Oder ein altes überarbeiten. Da Sie am Ende allein damit auf „Verlagssuche“ gehen müssen, ist mir hier ganz besonders wichtig, dass Sie sich selbst durch den Exposé-Text gut repräsentiert fühlen. Noch wichtiger aber ist die Einsortierung Ihres Themas in die Aktualität des derzeitigen Buchmarkts und dass beim Schreiben eines Exposés einige ziemlich statische „Vorgaben“ eingehalten werden müssen … Die kenne ich natürlich.

Ziel eines Buch-Exposés

Das wichtigste Ziel eines jeden Exposés ist es, anderen Menschen Arbeit abzunehmen. Da muss nicht erst ein Manuskript über mehrere hundert Seiten gelesen werden, da wird für Verlage schnell ersichtlich: Passt dieser Mensch, dieser Titel, dieses Thema, diese Form, diese Leser-Ansprache zu uns?

Das ist kein Hexenwerk – kriegen wir hin!

Auch Agenturen wollen manchmal ein Exposé

Nicht ganz unwichtig ist der Hinweis: Mit einer (Literatur-)Agentur wird die Verlagssuche meistens leichter. Da kennt „man“ sich, Agent/innen nutzen bestehende Kontakte, sind in aller Regel äußerst gut vernetzt. Wenn Sie davon profitieren wollen, ist das natürlich nicht kostenlos: Rund 15% des Honorars – bei dessen Aushandlung Ihnen die Agentur allerdings hilfreich zu Seite steht – sollten Sie dafür veranschlagen.

Manche Agenturen wünschen sich übrigens auch ein Exposé – da gilt das Gleiche wie oben beschrieben.

Ziel: möglichst viele Übereinstimmungen

Egal, ob „eigene Verlagssuche“ oder mit Unterstützung einer Agentur: Wichtig ist immer, dass Ihr geplanter Titel in das Verlagsprogramm passt, dass die Zielgruppen möglichst weit übereinstimmen. Das erfordert eine ganze Menge Recherche! Wenn Sie möchten, können Sie mich im Bedarfsfall auch damit beauftragen.

Bei allen Möglichkeiten, die ich Ihnen bieten kann: Bitte nie vergessen, dass ich Ihnen nur Unterstützung/Beratung bieten kann. Am Ende müssen Sie dann doch allein „in den Ring“ steigen … Aber das ist auch ganz richtig so: SIE sind der Autor, die Autorin! Oder werden es gerade …


 

Ich danke allen, die diesen Beitrag teilen mögen! Ausdrucken geht auch.