Wer „Selfpublishing“ sagt, spricht damit in aller Regel sehr viel mehr Dinge an, als auf den ersten Blick ersichtlich. Darum will ich versuchen, ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Beginnen wir mal mit den wichtigsten Stichworten, erst zum Selfpublishing – und zu amazon. Dann beleuchten wir ein wenig die Rolle der Sachbücher …

Selfpublishing = E-Book. Richtig oder falsch?

Ja, e-books sind eine Option, auf die Selfpublisher/innen immer zurückgreifen können. Aber beileibe nicht die einzige.

Achtung, da gibt es noch einigen Sprach-Wirrwarr! Sogar manche Selfpublishing-Anbieter sprechen von „Selfpublishing“, wenn sie NUR e-books meinen. Das stimmt so aber nicht!  Wer sein Buch im Selfpublishing veröffentlicht, kann das durchaus auch in Papierform tun – als Taschenbuch- oder in einer Hardcover-Ausgabe. Oder beides. Oder alles drei auf einmal. Wer sich darüber lieber erst gar nicht den Kopf zerbrechen will, greift am besten gleich zu einem Kombiangebot wie dem der edition texthandwerk: alle drei Formate im bundle für 149,90 Euro. Drei eigene ISBN-Nummern, VLB-Listung, Auslieferung und Verfügbarkeit überall und einiges mehr inklusive.

„Nur amazon steht für Selfpublishing!“ Ist das so?

Klare Antwort: Nein, das ist ein riesiger Irrtum! Amazon ist zwar wirklich der derzeit größte Marktplatz für selbst verlegte Bücher. Aber es ist auch Marktplatz für Kinderkleidung, Autoersatzteile und mehr. Außerdem bietet es – sozusagen aus einer Hand – die Chance, Bücher zu erstellen und zu vertreiben. Genau das bieten aber auch andere Selfpublishing-Dienstleister, im deutschsprachigen Markt etwa: bookmundo, books on demand, epubli, neobooks, tredition und twentysix.

Und: amazon ist – wie man weiß – ein US-amerikanisches Unternehmen. Das zeigt sich vor allem an der ISBN-Nummer, der International Standard Book Number. Damit wird jedes Buch katalogisiert und kann – der Name sagt es schon – über das Verzeichnis lieferbarer Bücher international ausgeliefert werden. Allerdings nicht bei amazon. Zwar vergeben die amazon-Dienste CreateSpace und KDP-Print für ihre gedruckten Bücher kostenlose ISBN-Nummern. Aber das sind amerikanische Nummern, die amazon nicht in das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) des deutschen Buchhandels einträgt. Darum ist es so schwierig, diese Bücher über den Buchhandel auszuliefern … Meistens sogar ganz unmöglich. Es muss aber auch ganz klar gesagt werden: MIT ISBN-Nummer ist es möglich!!! Ein klein bisschen guter Wille seitens der Buchhändler/innen gehört zwar dazu – aber der entwickelt sich mehr und mehr … Viele haben sogar ein regelrecht großes Herz für Selfpublisher und deren Bücher aus der näheren Umgebung. Einfach mal nachfragen!

Selfpublishing: Der Anbieter muss passen!

Die Auswahl des richtigen Selfpublishing-Dienstleisters ist ein ganz wichtiger Faktor, wenn das Unternehmen „Ich werde Selfpublisher“ gelingen soll. Dabei spielt sicher auch die Höhe des Honorars für Autor/innen eine wichtige Rolle. Aber das ist beileibe nicht der einzige Aspekt, über den es sich bei der Wahl eines Selfpublishing-Dienstleisters nachzudenken lohnt – wie das Beispiel ISBN-Nummer gezeigt hat. Ich habe auf der Seite der Texthandwerkerin noch ein paar weitere Aspekte dazu beleuchtet … nachzulesen hier.

Buchgenres: fiktional oder Sachbuch?

Die meisten Bücher von Selfpublisher/innen fallen in den Bereich Belletristik: ob Krimi, Science Fiction, Thriller, Dystopie, Romanze/Liebesroman, erotische Geschichten, Frauen- oder Männerroman … in der Regel alles erfunden, also Fiktion. Doch der Selfpublishing-Markt bietet immer noch genügend Raum für anderes: Kinder- oder Jugendbücher etwa. Oder den großen Raum für alle Genres, die nicht fiktional sind: Sachbücher, Ratgeber, Biografisches oder ganz wissenschaftliche Fachbücher. Das bedeutet: die Vermittlung von Fachkenntnissen oder Selbsterlebtem. Dahinter steht in aller Regel der Wunsch, Wissen und/oder eigene Erfahrung zu teilen, anderen Menschen zu helfen, sich selbst einen „Namen“ zu machen – mit dem, was ich kann, anzubieten habe, was ich entdeckt oder erlebt habe, was ich für sinnvoll oder zukunftsweisend halte.

Was spricht für Sachbücher?

Es gibt eine ganze Menge Gründe, warum Selfpublisher im großen Genre Sachbuch publizieren wollen – ihre Motivation dafür ist in aller Regel sehr hoch und hat nicht immer allein mit dem Wunsch „eines Tages vom Schreiben leben zu können“ zu tun. Das unterscheidet sie oft von Autorinnen und Autoren belletristischer Texte. Genau für diese Menschen arbeitet die edition texthandwerk in erster Linie: für Menschen, die etwas zu sagen haben, die helfen, Wissen vermitteln wollen. Und sich selbst über ihre Erfahrung und Fachkenntnisse positionieren wollen. Die gute Nachricht ist: Der Markt ist hier – auch im Selfpublishing – noch nicht ganz so eng wie im belletristischen Bereich. Wer sich also allein auf sein Wissen, seine Erfahrung konzentriert, hat sehr gute Chancen, mit dem, was er oder sie zu sagen hat, auch wirklich gehört zu werden. Und zwar exakt von jenen Menschen, die sich genau für DIESES Thema interessieren. Die Zielgruppen für jedes Sachbuch lassen sich nämlich viel exakter definieren als in der Belletristik.

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Selfpublishing und Sachbücher

Selfpublishing unterscheidet erst mal gar nicht zwischen Buchgenres. Und das ist gut so. Damit haben nämlich alle gleiche Chancen – egal, ob Krimi oder Sachbuch. Geht es um Dienstleistungen, Bestenlisten, Aufmerksamkeit und Verkaufszahlen, haben natürlich die Autor/innen belletristischer Texte die Nase vorn. Das ist eine Tatsache, die sich durchaus zum Vorteil von Sachbuchautor/innen entwickeln kann:

  • Der Sachbuchbereich ist nicht so hart umkämpft wie der Markt der Belletristik
  • Die Zielgruppen für Sachbücher sind viel leichter zu definieren als für Belletristik
  • Haben Autor/innen erst einmal „ihre Nische“ gefunden, fällt das Buchmarketing viel leichter. Erst recht, wenn sie „ihre community“ vielleicht schon gefunden haben. Das können Expertengruppen, Kolleginnen, bekannterweise am Thema Interessierte sein, viele davon lassen sich über Seminare aller Art und in den sozialen Netzwerken leicht finden. Mehr zum Thema „Vermittlung von Expertenwissen“ bei der Texthandwerkerin hier.

Sachbuch als Selfpublisher oder mit Verlagsvertrag?

Gerade im Sachbuchbereich macht es allerdings – auch für unbekannte Autorinnen und Autoren – doch manchmal noch Sinn, über einen „klassischen Verlagsvertrag“ nachzudenken. Das ist ein großer Unterschied zum belletristischen Bereich. Da ist so etwas mehr oder weniger komplett unmöglich. Sachbuchverlage dagegen suchen häufig noch gezielt nach Experten für bestimmte Themen. Vielleicht gehören Sie dazu?

Wer sich also unsicher ist, was besser ist: „Selfpublishing oder Verlagsvertrag?“, für den habe ich hier mal eine Pro- und Contra-Liste zusammengestellt.

Sie möchten Selfpublisher werden und fragen sich: Wo finde ich Beratung?

Die Texthandwerkerin hat schon viele Menschen von der ersten Idee bis zum eigenen Buch begleitet. Als Lektorin ist sie ebenso Buch-Profi wie durch ihre jahrzehntelange PR- und Redaktionstätigkeit.

Sie ist Germanistin, systemischer Coach, Schreibcoach und Buchhebamme.

Das alles hat sie in der edition texthandwerk gebündelt. Und der hat nur ein einziges Ziel: Menschen zuverlässig dabei zu helfen, mit einer Buchveröffentlichung zu ihrer eigenen Schreib-Stimme zu finden. Mein Angebot: Ich lasse Sie nicht allein im Selfpublishing-Dschungel.

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Ich freue mich auf Sie!haken-300x179-d

Wer bin ich?
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